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Die Bengal: Diese Rasse ist noch sehr
jung, denn es wurden erst 1963, von der Amerikanerin Jean Mill, erste
Kreuzungsversuche angestellt. Mit einer wilden Bengalkatze (Felis
bengalensis), genannt auch asiatische Leopardenkatze und einer Hauskatze.
Dies geschah zunächst im Rahmen eines Forschungsprojektes, erst später kam
der Wunsch auf eine zahme und zutrauliche Katze zu züchten, die ihrem
wilden Vorfahren möglichst ähnlich sieht (ein Minileopard auf der Couch).
1990 wurde die Rasse von der TICA (der zweitgrößten amerikanischen
Züchtervereinigung) anerkannt.
Bengalkatzen sind mittelgroß und muskulös.
Ihr Fell ist glatt, glänzend und ungewöhnlich weich und seidig. Der etwas
durchhängende Rücken und das Muskelspiel im Schulterbereich erinnert an
Löwen oder andere Großkatzen. Die erwachsenen Tiere sind etwa so groß wie
unsere Hauskatzen und sehr muskulös.
Die Bengal Cat gibt es in spottet und marbled
(marmoriert). Am häufigsten findet man die spottet Zeichnung (getupft).
Die Flecken sollten willkürlich oder horizontal angeordnet sein. Rosetten,
bestehend aus einem dunklen Rand mit helleren Kern, haben den Vorzug
gegenüber einfachen Tupfen. Sie müssen einen starken Kontrast zur
Hintergrundfarbe und scharfe Abgrenzungen haben. Die Bauchunterseite muss
zudem noch Tupfen aufweisen.
Die bekannteste Farbe ist black (brown) tabby,
die Grundfarbe ist gelb, golden, gelbbraun, rotbraun oder orange.
Es gibt weiterhin die so genannten „Snows“
oder Schneebengalen, gedacht ist hier an kältere Farben wie z.B. beim
Schneeleopard.
Die Bengal Cat ist eine zutrauliche,
neugierige, lebhafte, aufmerksame und schmusige Katze. Sie spielen bis zur
körperlichen Erschöpfung und das auch gern mit Wasser. Sie springen und
klettern sehr gern, aus diesen Grunde sollte man ihnen viele Kletter- und
Spielmöglichkeiten bieten.
Ausführlichere Informationen erhalten Sie bei
der Züchterin dieser Rasse.

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