Die Perser:
Perserkatzen wurden
in Vorderasien schon von Jahrhunderten gezüchtet, sorgten Ende des
vergangenen Jahrhunderts bei einer Katzenausstellung in London für
Aufsehen und gelten noch heute für viele Menschen als Inbegriff der
Katzenschönheit. Früher bezeichnete man die Perserkatzen als Angorakatze,
benannt nach der türkischen Provinz Angora, heute Ankara. Später setzte
sich die Theorie durch, dass die Perserkatze nicht aus Ankara sondern aus
Persien stammt.
Nachdem
die Perserkatze in Londoner Crystal Palace für Furore sorgte und Queen
Victoria eine blaue Perser erwarb, traten sie von England aus ihren
Siegeszug um die ganze Welt an. Eines
haben alle Perser gemeinsam: Ihr schönes dichtes, langes seidenweiches
Fell mit dekorativer Halskrause. Einen runden massiven Kopf, offene große
runde Augen, kleine abgerundete Ohren, einen muskulösen Körperbau, einen
buschigen Schwanz und große, runde Pfoten. Sie besitzen ein majestätische
Erscheinung und ebenso ist auch ihr Wesen: selbstbewusst, ruhig und
bedächtig.Perser
sind keine pflegeleichten Wesen. Durch ihr langes, dichtes Fell sind sie
auf den Menschen angewiesen.
Eine
Alternative sind kurzhaarige Perser, Exotic Kurzhaar genannt. Sie
unterscheiden sich nur durch das kurze Fell von ihren langhaarigen
Verwandten. Ebenso wie die Perserkatzen, gibt es die „Exoten“ in vielen
verschiedenen Farbvarianten.



 |